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Zahlungsarten erklärt

Was die Zahlungsart ist und wo sie beim legalen Spiel vorkommt. Am Spielgeld-Tisch brauchst du keine davon.

Die übrigen Zahlungsarten im Überblick

Bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis zählt nicht nur der Name der Zahlungsart. Die Behörde verlangt Zahlungskonten bei regulierten Instituten und schließt anonyme Gutscheine als Zahlungsmittel aus. Jede Einzahlung läuft außerdem auf das anbieterübergreifende Limit von grundsätzlich 1.000 Euro im Monat. Der Stand der Tabelle ist unsere Prüfung vom 03. und 04.11.2026.

ZahlungsartWas es istBeim legalen Spiel
Trustlyschwedischer Dienst, Zahlung direkt über dein Bankkontobei Anbietern mit GGL-Erlaubnis für Ein- und Auszahlungen genannt
SkrillE-Wallet der Paysafe Payment Solutions Limitedbei Anbietern mit GGL-Erlaubnis für Ein- und Auszahlungen genannt
NetellerE-Wallet, betrieben von derselben Firma wie Skrillbei Anbietern mit GGL-Erlaubnis für Ein- und Auszahlungen genannt
paysafecardPrepaid-Zahlungsart von Paysafevon Anbietern mit GGL-Erlaubnis genannt, anonyme Gutscheine schließt die Behörde aber aus
MuchBetterWallet mit Karte, Ring und Gutscheinen, die Seite nennt keine Betreiberfirmabei den geprüften Anbietern nicht aufgetaucht
Payzkein lesbarer Anbieternachweis gefundenkeine Nutzung belegt
Visa, MastercardKredit- und Debitkartenvon StarGames und DrückGlück für Ein- und Auszahlungen genannt, das Kreditverbot richtet sich gegen Darlehen durch Anbieter und ihre Beauftragten (§ 4 Abs. 5 Nr. 2 GlüStV 2021)
BitcoinKryptowährung ohne Betreibersteht bei den geprüften Anbietern nicht auf der Zahlungsseite, die Behörde verlangt Konten bei regulierten Instituten

Worauf du bei jeder Zahlungsart achten solltest

Drei Fragen genügen für den Anfang. Läuft das Konto auf deinen Namen? Kannst du auf demselben Weg auch auszahlen, oder brauchst du dafür einen zweiten? Und wer kassiert Gebühren, der Anbieter, der Zahlungsdienst oder deine Bank? Viele Anbieter schreiben „keine Gebühren“ und meinen damit nur ihre eigenen. Was deine Bank oder dein Wallet verlangt, steht dann woanders.

Die Zahlungsart ändert nichts am Spiel selbst. Sie macht den Hausvorteil nicht kleiner und das Limit nicht größer. Und ob Roulette um Echtgeld für dich überhaupt erlaubt ist, hängt nicht am Bezahlweg, sondern am Bundesland. Das steht unter Roulette um Echtgeld, wie ein Bonus an die Einzahlung geknüpft ist, ebenfalls.

Häufige Fragen

Welche Zahlungsart ist beim legalen Spiel die richtige?

Das entscheidet zuerst der Anbieter, denn nicht jeder führt jede Zahlungsart. Dazu muss das Konto auf deinen Namen laufen. Eine allgemeine Empfehlung geben wir nicht.

Zählt jede Einzahlung auf das Limit?

Ja. Das Limit von grundsätzlich 1.000 Euro im Monat gilt anbieterübergreifend und hängt nicht an der Zahlungsart. Wer die Zahlungsart wechselt, bekommt dadurch kein zweites Limit.

Kann ich auf demselben Weg auszahlen?

Oft ja, aber nicht immer. StarGames führt Klarna zum Beispiel für beide Richtungen, DrückGlück nur für die Einzahlung. Das steht im Kassenbereich des Anbieters.

Kann ich mit Bitcoin bezahlen?

Bei den geprüften Anbietern mit deutscher Erlaubnis steht Bitcoin nicht auf der Zahlungsseite. Die Behörde verlangt Zahlungskonten bei regulierten Instituten.

Brauche ich an Kalles Tisch eine Zahlungsart?

Nein. Der Tisch läuft mit Spielgeld ohne Geldwert. Es gibt dort nichts einzuzahlen und nichts auszuzahlen.

Quellen

  1. § 4 GlüStV 2021 – Allgemeine Bestimmungen · Bayerische Staatskanzlei, gesetze-bayern.de · Stand 04.11.2026
  2. Spielerschutz: Gesetze, Nutzen und Maßnahmen · Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder · Stand 03.11.2026
  3. FAQs zum Länderübergreifenden Glücksspielaufsichtssystem · Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder · Stand 03.11.2026